Reglement / Jury

Das Reglement mit Definitionen und Beschreibungen finden sie hier: Reglement

 

Die Jury

 

Judith Johanna BachBild 399 Kopie

Geboren 1983 in Berlin, verbringt sie ihre Kindheit zwischen Kuh und Kirche bei Köln. 1996 zieht die ganze Familie nach Südafrika, ihr Abitur macht sie in Kapstadt.

Ihre erste Rolle ist das Schaf im Krippenspiel; ihre zweite bei „TheaterTotal“ ist Bosco im „Menschenfeind“ (Molière), Regie: Barbara Wollrath-Kramer.
Mit dem Schauspieldiplom der Scuola Dimitri (2006) im Rucksack, gründet sie zusammen mit Stéfanie Lang das Duo Luna-Tic. Seither touren sie als Claire und Olli durch die grosse Welt der  Kleinkunstszene.

Spielerfahrungen sammelt sie u.a. mit Wanderbühne Dr Eisenbarth, Compagnia Dimitri, „Luschtiger Dienstag-Crew“, lernt Filmschauspiel und Hörbuchsprechen in Köln, Clownerie bei Pierre Byland und entdeckt die Stimme neu bei Margaret Pikes (Roy Hart Technik) .

Judith Bachs persönliches Wohnzimmer ist das Bordbistro, sie liebt das allmorgendliche Joggen, guten Döner, ihr Klavier und das Licht im Herbst.

 

Niklaus Muntwyler_H7B8489-1

Niklaus Muntwyler war während 15 Jahren im familieneigenen Circus Monti zuständig für die Ausbildung und Auftritte der Pferde.
2004 verlies er den Circus und gibt seit dann Unterricht in Freiheitsdressur.
Er war an verschiedenen Circusprojekten mit seinen Pferden engagiert (PuuPäät, Installation) und trat in diversen Wintercircussen auf (unter anderen Circus Krone).
Nach der Pensionierung seiner alten Camarguepferde ist er im Aufbau einer neuen Freiheitsdressurgruppe mit jungen Lusitanos.
Ihm ist die eigene Weiterbildung sehr wichtig. Besonders wertvoll sind ihm dabei die regelmässigen Kurse bei Christophe Hasta Luego.

 

Ruth HerrmannRuth und Esquimo_PScompr_1

Ruth Herrmann ist Tierärztin mit Spezialgebiet Verhaltensmedizin – und pferdebegeistert. Seit sie 1994 – 96 mit dem Circus Monti mitreiste und die Gelegenheit hatte Niklaus Muntwyler zu vertreten, die Pferde zu trainieren und die Freiheitsdressurnummern im Programm 1996 zu präsentieren, hat sie die Faszination Freiheitsdressur nicht mehr losgelassen. Mit ihrem nunmehr 32-jährigen Welsh-Pony Sandor und dem leider verstorbenen Knabstrupper Sammy trat sie an diversen Veranstaltungen auf. Nun geniesst sie die Lehrzeit mit ihrem jungen Lusitano Esquimo. In ihrer Verhaltensmedizinischen Praxis betreut Ruth ratsuchende Besitzer mit ihren Tieren. Ausserdem unterrichtet sie Pferdebesitzer in Freiheitsdressur oder ganz allgemein im Umgang und Training mit ihren Tieren. Ihr theoretisches und praktisches Wissen gibt Ruth auch als Dozentin für Studierende der Tiermedizin und Pferdewissenschaften weiter.

 

Reto GfellerIMG_7330

Reto Gfeller machte seine ersten öffentlichen Vorführungen mit Pferden ab 1985, mehrheitlich an Springkonkurrenzen. Seine Showeinlagen bestanden aus zwei Blöcken: Akrobatik und Freiheitsdressur.
Parallel dazu war er ein Gründungsmitglied des Schweizerischen Verbandes für Distanzreiten (EDFV, heute SDV) und langjähriges Vorstandmitglied und Reiterrichterobmann. Ritte über grössere Distanzen waren seine Leidenschaft, so ritt er einst von Zürich bis an den Ärmelkanal. Vom Distanzreiten hat sich Reto später getrennt weil ihm der menschliche Ehrgeiz und dessen Folgen zu hart für die Pferde schien.
Reto hatte über längere Zeit persönlichen Kontakt zu Fredy Knie Senior (verstorben 2003) und konnte in Rapperswil viel vom Altmeister lernen, allerdings nur als Zuschauer.
Retos Spezialität ist das Reiten der Pferde ohne Zügel und ohne Halsring in allen Lebenslagen sowie das Arbeiten mit mehreren Pferden gleichzeitig. Ihm liegt viel daran, dass Pferdeshows abwechslungsreicher werden und auch Pferdelaien faszinieren.
Reto ist seit 2008 Jurymitglied am Freiheitsdressurwettbewerb.

 

Franco GorgiFoto Franco

Seit über 20 Jahren beschäftigt sich Franco mit Zirkuslektionen und Freiheitsdressur. Vor dieser Zeit war er mit seinem VA Araber „El Aswan“ im Sport aktiv und sehr erfolgreich im Bereich Westernreiten. Auf der Suche nach neuen Herausforderungen entdeckte er die Zirkuslektionen. Die ersten Versuche scheiterten. Aber die gestellten Aufgaben packten ihn so sehr, dass er sich aus allen bestehenden Lehren und Anleitungen ein eigenes System für das Erlernen der Zirkuslektionen erarbeitete. Dieses sollte nicht nur ihn, sondern auch jeden motivierten Freizeitreiter zum Erfolg führen. Beim Erarbeiten der aufbauenden Übungen realisierte Franco, dass diese auf das Pferd sehr gymnastizierend wirkten. Ebenso stärkte es seine Beziehung zu seinem Pferd.
Während dem Vertiefen der Zirkuslektionen, kamen wie von selbst Elemente der Freiheitsdressur dazu. Franco realisierte die Zusammenhänge und Unterschiede von Zirkuslektionen und Freiheitsdressur und begann beides ineinander zu verflechten.
2001 schrieb er das Buch „Freiheitsdressur und Zirkuslektionen“. Bis heute wird es noch immer als Begleiter für diese Arbeit rege gekauft.
Heute unterrichtet Franco Zirkuslektionen und Freiheitsdressur und legt grossen Wert auf eine gute Beziehung und auf eine entspannte, klare und verständliche Kommunikation mit dem Pferd. Die Faszination dieser Arbeit liegt für Franco darin, mit dem Pferd in eine Verbindung zu treten, ohne seine Bewegungsfreiheit durch Hilfsmittel einzuschränken. Es bleibt bei ihm und absolviert willig und freudig die gelernten Aufgaben.